Hildesheim-Lexikon - Das Original
z.Z. IM NEUAUFBAU!!!!!!!!!!!!!
In meiner Jugend Garten
Durch meiner Jugend Garten
Geh still ich: Gott, wie hold es war!
Was nie ich konnt' erwarten,
ist längst verstürmt, grau friert mein Haar.
In meiner Jugend Straßen
Find ich den trauten Pfad nicht mehr;
Rauch, Rost und Regen fraßen,
Was stolz einst stand! Gewölk steigt schwer.
In meiner Jugend Tagen,
wie sang so heiss und hell mein Blut!
- ich wills' noch einmal wagen:
Es blieb mir Gott, mir blieb mein Mut!
von Ernst Kleuker
Hildesheim blickt auf eine über 1200 Jahre Geschichte zurück. In frühen Zeiten oft durch Kriege und Fehden getroffen, aber immer wieder erstarkt erwacht, überstand unsere Stadt die Jahrhunderte - mal mehr, mal weniger in Mitleidenschaft gezogen.
Die ersten Luftangriffen des 2. Weltkrieges ertrug sie wieder mit Geduld und „Überlebenswillen“, den sie Jahrhunderte lang auszeichnete – bis zum 22. März 1945, als Hildesheim im Rahmen der „“ auf der Grundlage einer „Moral-Bombing-Strategie“ wenige Tage vor Einmarsch der 9. US-Armee, durch einen Bombenangriff der britischen fast vollständig zerstört wurde.
Die als „Nürnberg des Nordens“ bezeichnete -Altstadt wurde fast völlig zerstört. Von den 1500 Fachwerkhäusern blieben lediglich 200 erhalten. Etwa 90 Prozent der historischen Altstadt wurde im Feuersturm vernichtet. Von den 1939 vorhandenen 6934 Wohnhäusern der Stadt wurden ,5 Prozent) vollkommen zerstört. Stark beschädigt wurden 975 (14,1 Prozent), erheblich beschädigt ,1 Prozent) und ,5 Prozent) wurden leicht beschädigt. 1860 Wohnhäuser (26,8 Prozent) blieben unversehrt. Von den 72.495 Einwohnern (Stand: 17. Mai 1939) wurden Prozent) obdachlos. Die Industrieanlagen wurden zu 50 Prozent, Handwerksbetriebe zu 66 Prozent und öffentliche Gebäude zu 80 Prozent zerstört. Der Zerstörungsgrad der Stadt betrug insgesamt 40 Prozent. 1645 Menschen kamen durch die ums Leben.
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Diese Seite soll eine gute, aber keine allumfassende Übersicht der Hildesheimer Historie bis zum Ende des Jahres 1945 darstellen.
Ausführlichere Beschreibungen der Bauwerke, Vorgänge und Geschichte sollte der in den Quellenangaben aufgeführten Literaturen oder auch Webseiten entnommen werden. Deshalb wird hier auch nicht auf die großen - teils Weltkulturerben – Bauwerke, Geschichtliche Hintergründe oder Personen und Persönlichkeiten eingegangen.
Vielmehr soll diese Seite eine Zusammenfassung bzw. Bündelung aus den vielen hervorragenden Literarischen Quellen der Vergangenheit ergeben. Aus einer Vielzahl von, teilweisen weit über 100 Jahren, alten Quellen versuche ich diese Masse von Details aus der Vergangenheit Hildesheims aufzulisten, zu bündeln oder einfach nur weitgehend unbekannte oder in Vergessenheit gekommene Ereignisse, Daten aber auch vergangene Wörter unserer Vorfahren der heutigen, an Hildesheim interessierten Generation, mit dem neuen Medium Internet unsere Vergangenheit darzulegen.
Wie gesagt, soll diese Seite das Interesse an das „alte“ Hildesheim wecken. Ausführliche Angaben müssen weiterhin der umfassenden Fachliteratur entnommen werden.
Interessierte Leute lade ich recht herzlich dazu ein, diesen Bestand mit eigenen Beiträgen zu vergrößern.
Über eigene Beiträge zu Hildesheim, eigene erlebte Ereignisse aus der Kindheit, Angaben zu Vergangenem, ob Erzählungen oder Bauwerke, Geschichten zu Persönlichkeiten, ehemalige Geschäfte, Firmen oder Handwerkbetriebe – alles soll auf dieser Seite der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die Generation, die das alte Hildesheim noch erlebt haben wird immer kleiner, deshalb würde ich mich gerade über Beiträgen der älteren Hildesheimer freuen, damit ihre Erlebnisse, Eindrücke und Geschichten den folgende Generationen erhalten bleiben.
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