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Katzenbrunnen der Neustadt


Der 1912 vom Geheimen Kommerzienrat Max Leeser gestiftete und vom Wiener Bildhauer Ferdinand Seeboeck entworfene Brunnen am Neustädter Markt wurde am 26.7.1913 enthüllt. Der Brunnen versinnbildlicht die alte Hildesheimer Sage von den „Hexen als Katzen“.

Das Brunnenbecken und die Säule sind aus einem Block von Dolomitkalksandstein von 42 cbm Rauminhalt und einem Gewicht von 10.200 kg heraus gehauen. Die 1,80 m hohe Bronzefigur des Nachtwächters mit Speer und Laterne verlieh dem Brunne eine Gesamthöhe von 6 Metern.

Der Brunnen steht an der Stelle eines früheren Brunnens (Kunstbrunnen), dessen Platz eigentlich für die Errichtung eines von der Bürgerschaft geplanten Wilhelm-Raabe-Brunnens auserwählt war.

Die Metallteile des Brunnens wurden ein Opfer der Materialnöte des Zweiten Weltkrieges.

1976 wurde er vom Rotary-Club Hildesheim wieder in den ursprünglichen Zustand hergestellt.

 

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