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Apotheken


antiqua apotheca

Das so genannte, an der Kreuzkirche gelegene Haus des „apothecarius Reiner“, war ein Kräuterladen. 

Man kann dieses erstmals 1318 erwähnte Haus wohl als einer der ersten „Apotheken“ Hildesheims bezeichnen. 


Der Apothekergarten

Um die Versorgung mit Arzneipflanzen für die Apotheken sicherzustellen, wurde wohl im 16. Jahrhundert auf einem städtischen Grundstück zwischen dem Dom  und der Martinikirche  ein „Apothekergarten“ angelegt. Das Grundstück wurde 1357 von der Stadt erworben (in der Neuzeit befand sich dort die Gebäude der Treibeschule).  

Später wurde für den gleichen Zweck ein zweiter Garten “auf dem Walle” zwischen Alms-  und Ostertor angelegt, der seit 1589 nachweisbar ist.  


Die Neustädter Apotheke

1656 wurde die Apotheke vom ehemaligen Ratsapotheker Melchior Scharkopf in der Wollenweberstraße  – gegenüber der Engen Straße  - gegründet und 1681 von seinem Sohn, Peter Henrich, übernommen.

Durch Heirat gelangten J.M. Hetzel, J. Gödecke und J. Chr. Wagener in deren Besitz. Es gelang Johann Moritz Hetzel 1711, die Apotheke durch ein Privileg des Rates der Neustadt  aus dem Kreis der sogenannten "Winkelapotheken" herauszuheben. Aus einer „Winkelapotheke“ entstand somit eine dem Schutze der Neustadt unterstellte rechtmäßige Apotheke.

Der letzte Inhaber der Apotheke, die in späterer Zeit am Friesenstieg  lag, war vor dem 2. Weltkrieg der Apotheker Ambrosius, bei dem man u.a. Kopfwehpulverbriefchen („Drei Stück für 25 Pfennig!“) bekommen konnte. 



Die Rolandsapotheke

Eine im Rolandshospital befindliche Apotheke.



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