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Die Freiheiten


Die Domfreiheit

(1) In Hildesheim umfaßte die Domfreiheit die Kurien, den Domhof und den Pfaffenstieg, jedoch auch z.B. Teile des Bohlweges und der Kreuz- und Schuhstraße

(2) Auf dem ältesten Teil der Stadtansiedlung, der sogenannte Domburg, dem von Bischof Bernward 1001 ummauerten Bezirk des ältesten Bischofssitzes, erhebt sich der Dom.

 

In dem Lageplan (Bild unten) wird die Lage der wichtigsten Bauten innerhalb der Domfreiheit erwähnt.

In der Mitte, von Nordwest nach Nordost orientiert, liegt der Dom nebst seinen Anbauten, im südlichen Kreuzgangflügel die später selbständig gewordene Antonius- oder Gymnasialkirche. Jenseits der Domwestseite, sind – punktiert mit ihr verbunden – die Reste des Azelinschen Dombaues nach Südwesten angedeutet.

An Stelle des Gebäudes Nr. 21 lag die ehemalige Schlüsselkorpkapelle; über dem westlichen bzw. östlichen Durchgang der Straße, genannt „Am Domhofe“ an der Nordseite der Dominsel die ehemaligen Torkapellen St. Paulus und St. Petrus. Von Privatkapellen ist im Anwesen Nr. 27/28 noch erhalten die ehemalige Kapelle der Domdechanei  St. Andreas.

Die gleichfalls auf dem Plan links dargestellte ehemalige Martinikirche und die ehemalige Portiunculakapelle liegen außerhalb der Domfreiheit.

 

ANSICHTSKARTEN

FOTO/BILD

Text-Quelle:

- Literatur

 

- Webseite

Bildquelle:

- Ansichtskarten

- Foto / Bild

 

(1) Johannes Heinrich Gebauer, „Geschichte der Stadt Hildesheim“; A. Lax-Verlag Hildesheim, 1922; Band 2, Seite 174

(2) Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover; Selbstverlag der Provinzverwaltung; Hann. 1912, Band II, Heft 4, Teil 2, Seite 30

 

 

Privatbesitz H.-J. Brand

Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover; Selbstverlag der Provinzverwaltung; Hannover 1912, Band II, Heft 4, Teil 2, Seite 31



Die Kreuzfreiheit

Die Grenzen der Hl. Kreuz-Freiheit verliefen in etwa über den Brühlturm und  dem späteren „Platz“, dem Grundstück des „Neuen Schadens“ und bis zum Anfang der Kantorgasse am Kläperhagen.

Text-Quelle:

- Literatur

- Webseite

 

Johannes Heinrich Gebauer, „Geschichte der Stadt Hildesheim“; A. Lax-Verlag Hildesheim, 1924; Band 2, Seite 174




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